Die Familie optimal und preiswert versichern
Durch den Klimawandel werden vor allem Ältere und kranke Menschen betroffen. Prävention ist wichtig, aber nicht immer genug. Jeder sollte nicht nur an die eigene, sondern auch an die Zukunft der Geliebten denken.
Eine Lebensversicherung bietet grundsätzlich immer die Möglichkeit, nicht nur das eigene Leben, sondern auch die Familie optimal abzusichern. Allerdings gilt es dabei zu unterscheiden, ob es sich um eine kapitalbildende Lebensversicherung oder um eine Risikolebensversicherung handelt. Eine kapitalbildende Lebensversicherung ist vom Prinzip her ähnlich wie ein Sparplan. Während der Beitragsphase zahlt der Versicherungsnehmer Beiträge ein, die verzinslich angelegt werden. Die Ablaufleistung einer kapitalbildenden Lebensversicherung setzt sich aus der vereinbarten Versicherungssumme, einer garantierten Mindestverzinsung sowie möglichen Überschüssen zusammen, wobei meist gewählt werden kann, ob die Auszahlung als monatliche Rente, als einmalige Summe oder als Kombination daraus erfolgen soll. Zu beachten gilt allerdings, dass die Versicherungssumme unter Umständen der Steuerpflicht unterliegt, wobei die Höhe der Lebensversicherung Steuer davon abhängt, wann der Vertrag abgeschlossen, über welche Laufzeit er vereinbart wurde und wie alt der Versicherungsnehmer zum Zeitpunkt der Auszahlung ist. Die Versicherungsleistung einer kapitalbildenden Lebensversicherung kennt dabei zwei Versicherungsfälle. Einerseits erfolgt eine Auszahlung zu einem vertraglich festgelegten Zeitpunkt an den Versicherungsnehmer selbst, in diesem Fall wird von dem sogenannten Erlebensfall gesprochen. Andererseits erfolgt eine Auszahlung im Todesfall des Versicherungsnehmers an die Hinterbliebenen. Als Fazit bedeutet das also, dass eine kapitalbildende Lebensversicherung die eigene Versorgung im Alter mit einer Absicherung der Familie kombiniert, wobei diese Absicherung im Rahmen einer klassischen Lebensversicherung, einer fondsgebundenen Lebensversicherung oder auch einer ausländischen Lebensversicherung erfolgen kann. Die Alternative zu einer Kapitallebensversicherung ist eine Risikolebensversicherung. Diese ermöglicht eine optimale Absicherung der Familie zu meist sehr günstigen Beiträgen, eignet sich allerdings nur bedingt als Produkt für die eigene Altersvorsorge. Eine Risikolebensversicherung beruht auf einem ähnlichen Prinzip wie eine kapitalbildende Lebensversicherung, erbringt allerdings nur im Versicherungsfall eine Leistung. Das bedeutet, dass der Versicherungsnehmer ebenfalls Beiträge einzahlt, die Versicherungssumme jedoch nur dann an die Hinterbliebenen ausbezahlt wird, wenn der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit verstirbt oder ein anderes versichertes Risiko eintritt, wie beispielsweise die Berufsunfähigkeit, sofern dieses in den Versicherungsvertrag integriert ist. Der große Vorteil von Risikolebensversicherungen liegt neben den günstigen Beiträgen darin, dass der Versicherungsschutz von Beginn an in vollem Umfang gegeben ist und nicht erst eine bestimmte Summe einbezahlt oder eine bestimmte Vertragslaufzeit gegeben sein muss. Nachteilig ist, dass keine Versicherungsleistung erfolgt, wenn kein Versicherungsfall eintritt und auch keine Auszahlung eines Rückkaufswertes bei einer vorzeitigen Lebensversicherung Kündigung vorgesehen ist, wie dies bei einer kapitalbildenden Lebensversicherung der Fall ist. Andererseits bieten sehr viele Versicherer die Möglichkeit, eine Risikolebensversicherung innerhalb der ersten zehn Jahre in eine kapitalbildende Lebensversicherung umzuwandeln.





