Was ist eine Solarkollektor und lohnt sich der Kauf?

Auf immer mehr Häusern, Gebäuden und technischen Anlagen sieht man sogenannte Solarkollektoren. Diese werden dazu genutzt, das Sonnenlicht in thermische Energie umzuwandeln. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist Erwärmung von Wasser mittels eines Sonnenkollektors. Darüber hinaus kann man Solarkollektoren als solare Heizung für das Haus oder den eigenen Swimmingpool nutzen.

Gerade in Zeiten, in denen Rohstoffe, wie Öl oder Gas immer teuer werden, ist der Einsatz von Solarkollektoren eine gute Alternative. Natürlich muss man am Anfang etwas mehr Geld bei den Investitionen einplanen. Da die Sonne aber ein kostenloser Energielieferant ist, rechnet sich die Anschaffung einer Solaranlage mit der Zeit auf jeden Fall. Außerdem entstehen beim Gebrauch von Solarkollektoren keinerlei klimafeindliche Nebenprodukte, wie es beim Verbrennen von Öl oder Gas der Fall ist

Sogenannte Thermische Solarkollektoren haben ein relativ einfaches Funktionsprinzip. Ein Solarbasorber wandelt die Lichtenenergie im Wärme um. Unterhalb des Absorbers liegen Leitungen, durch die z.B. kaltes Wasser fließt, welches bei Sonnenschein erwärmt wird. Um so wenig wie möglich Wärme zu verlieren, sind die Leitungen extrem gut isoliert. Die thermische Energie wird dann mittels eines Wärmetauschers in das bestehende Heizungs- und Warmwassersystem eingespeist. Der Wärmetauscher fungiert auch als Zwischenspeicher, wenn es einmal stark bewölkt oder Nacht ist.
Eine andere Einsatzmöglichkeit für Sollarkollektoren besteht darin, diese als Heizung zu benutzen. Moderne Energiesparhäuser können sogar mit der Solarenergie komplett geheizt werden. Wichtig ist, dass die Solarkollektoren dort installiert werden sollten, wo mindestens sechs Stunden am Tag die Sonne scheinen kann. Praktischerweise nutzt man hierfür meistens das eigene Hausdach.

Der Vorteil bei einem modernen Solarkollektor liegt darin, dass dieser mit der Sonne mitwandert und so die ganze Zeit über im idealen Winkel zu dieser steht. Dadurch kann die größtmögliche Energie aus dem Sonnenlicht gewonnen werden.
Natürlich spielen die Anschaffungskosten beim Erwerb einer solchen Solaranlage eine extrem wichtige Rolle. Bei einer thermischen Solaranlage kann man davon ausgehen, dass der Nutzer pro Quadratmeter Kollektor 300 bis 600 Euro ausgeben muss. Bei einer Fläche von 10 Quadratmetern kommen daher 3 000 Euro bis 6000 Euro zusammen. Dazu kommen noch Betriebs- und Wartungskosten, die sich aber in Grenzen halten und rund 30 Euro im Jahr ausmachen. Dafür fallen aber die Kosten für Heizöl oder Gas gänzlich weg.

Mittlerweile gibt es aber verschiedene staatliche Fördermöglichkeiten, bei denen man z.B. zinsgünstige Kredite nutzen kann. Die KfW Bank ist eine der größten Fördereinrichtungen in Deutschland. Das Erneuerbare Energien Gesetz aus dem Jahr 2000 stellt die rechtliche Grundlage jeglicher Fördermöglichkeiten dar. Das Gesetz regelt auch die sogenannte Einspeisevergütung.
Da es mittlerweile viele verschiedene Fördermöglichkeiten, sollte man sich auf jeden Fall vor dem Kauf der Solarkollektoren intensiv über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten beraten lassen.



copyrights by klimainfo.net

interessante Seiten
Klimawandel USA
Klimawandel Deutchland
Klimawandel Italien
Klimawandel Südafrika
Klimawandel Russland
interessante Seiten
SMS Warnungen vor Gesundheitsrisiken
Effekt von Biogasanlagen auf den Klimawandel
Mehr Krankheiten durch den Klimawandel
Neuer Lebensraum durch den Klimawandel
9 Elemente die unser Klima zum kippen bringen können