Was ist ein Wechselrichter?

Photovoltaikanlagen produzieren Gleichstrom. In das Stromnetz kann aber nur Wechselstrom eingespeist werden. Daher spielt in der Solartechnik der sogenannte Wechselrichter eine entscheidende Rolle. Nur so ist gewährleistet, dass der produzierte Strom auch in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Der Wirkungsgrad liegt je nach Hersteller zwischen 70% bis 95% Oftmals wird das Gerät auch Inverter genannt. Dieser wird immer überall dort eingesetzt, wo Gleichstrom produziert, aber Wechselstrom genutzt wird. Auch bei der Autobatterie ist dies z.B. der Fall.
Unter dem Begriff Wechselstrom versteht man einen Stromfluss, der seine Richtung sinuskurvenartig verändert und zwar regelmäßig. Wechselstrom wird auf der ganzen Welt genutzt. Gleichstrom hingegen verändert, wie der Name es schon andeutet, seine Verlaufsrichtung nicht.
Um aus Gleichstrom Wechselstrom zu machen, schaltet der Wechselrichter den Gleichstrom periodisch an und aus, so das dieser, wie der Wechselstrom kontinuierlich seine Richtung verändert.

Man teilt Wechselrichter in selbst- und fremdgeführte Wechselrichter ein. In der Photovoltaik werden drei verschiedene Arten von Wechselrichtern eingesetzt. Neben dem Modul-, gibt es noch den Strangwechsel-, und den Zentralwechselrichter. Ein solches Gerät kostet in der Regel sieben Prozent bis dreizehn Prozent des kompletten Preises der jeweiligen Anlage. Kostet eine Photovoltaikanlage z.B. 4.000 Euro, liegt der Preis für einen solchen Wechselrichter bei ca. 280 Euro bis 520 Euro.



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