Funktionsprinzip des Wasserrades

Das Wasserrad gilt als eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte und wurde bereits vor mehr als 3000 Jahren erfunden. Das Funktionsprinzip des Wasserrades ist relativ einfach. Es wandelt nämlich die Strömungsenergie des Wassers direkt in mechanische Energie um. Sobald das Wasser auf das Rad trifft, setzt sich dieses durch die Energieübertragung in Bewegung. Die entstandene Bewegungsenergie wird mittels einer Welle direkt übertragen, so dass so z.B. ein Mahlstein in Bewegung gesetzt wird. Im Laufe der Geschichte haben die Menschen das Wasserrad modifiziert. Die einzelnen Räder unterscheiden sich vor allem darin, wie das Wasser zugeführt wird. Bei einem sogenannten Oberschlächtigem Wasserrad erfolgt die Wasserzufuhr ausschließlich von oben. Das bedeutet, dass das Wasser auf das Wasserrad fällt. Es wird dabei ein Wirkungsgrad von ca. 75 % erreicht. Im Gegensatz dazu wird das Wasser bei einem Mittelschlächtigem Wasserrad auf Achsenhöhe zugeführt. Auch hier liegt die Auslastung bei rund 75%. Des Weiteren gibt es noch das Unterschlächtige Wasserrad, bei dem die Zufuhr des Wassers unterhalb der Achsenhöhe verläuft und gerade mal 40% der Strömungsenergie auch in mechanische Energie umgesetzt werden.



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