Wasserkraft im Kontext der Erneuerbaren Energien
Die Gewinnung von elektrischer Energie aus der Strömungsenergie des Wasser fällt eindeutig in den Bereich der Erneuerbaren Energien. Auf der ganzen Welt beträgt der Anteil des Stroms, der aus Wasserenergie gewonnen wird 16%. In Deutschland selbst werden nur 3,4% der gesamten Strommenge aus Wasserenergie gewonnen. Vergleicht man den Anteil aber mit anderen Erneuerbaren Energien (Wind- oder Solarkraft) beträgt der Anteil aber knapp 24 %. Das ist immerhin ein knappes Viertel. Das größte Problem der Wasserkraftwerke liegt in der Tatsache, dass man diese nicht wie eine Solaranlage einfach mal so am oder Eigenheim installieren kann. Durch das Erneuerbare Energien Gesetz wird vor allem der Neubau von sogenannten Kleinwasserwerken gefördert. Kleinwasserkraftwerke haben, wie es der Name schon andeutet, ein relativ niedriges Leistungsvolumen. Es beträgt in der Regel weniger als 1 Megawatt. Zwar produzieren diese Kraftwerke nicht so viel Strom, dennoch haben sie einen anderen Vorteil. Sie werden auf der einen Seite stark durch das erneuerbare Energiengesetz gefördert und können technisch gesehen auch bei geringeren Wassermengen oder Fallhöhen zum Einsatz kommen.





