Wie entsteht eigentlich Wind
Wind ist ein althochdeutsches Wort und bedeutet wehen oder blasen. Beim Wind handelt es sich um eine Luftbewegung, die immer dann entsteht, wenn es zwischen den verschiedenen Luftmassen Luftdruckunterschiede gibt. Die Druckunterschiede entstehen durch die unregelmäßige Sonneneinstrahlung. Luftmassen werden daher unterschiedlich stark erwärmt. Naturgemäß wird versucht, den unterschiedlichen Druck schnellstmöglich wieder auszugleichen. Luftteilchen aus einem Hochdruckgebiet wandern dabei solange in das Tiefdruckgebiet, bis der Luftdruck ausgeglichen ist. Je mehr Teilchen in den anderen Bereich wandern, desto mehr Luftbewegung entsteht. Der Mensch nimmt diesen Vorgang als Wind wahr. Die Geschwindigkeit des Windes wird in 12 verschiedene Kategorien einteilt. Während Windstärke 0 als Windstille gilt, weist Windstärke 6 eine Windgeschwindigkeit von 39 km/h bis 49 km/h auf. Ein Orkan hat eine Windgeschwindigkeit von über 118 km/h und wird daher in die Kategorie Windstärke 12 eingeordnet. Ab der Windstärke 10 müssen viele Windkraftanlagen abgeschaltet werden. Dies kann z.B. zu Spannungseinbrüchen innerhalb des Stromnetzes führen. Eine Ausnahme bilden Windenergieanlagen, die eine sogenannte Sturmregelung haben. Hier kann der Betrieb auch bei höheren Windgeschwindigkeiten weiterlaufen bzw. bewirken, dass die Anlagen langsam abgeschaltet werden.





