Entwicklungsgeschichte der Windkraftnutzung

Bereits vor über 3000 Jahren nutzen die Menschen die Windenergie, um diese in mechanische Energie umzuwandeln. Aus diesem Grund findet man auf der ganzen Welt noch heute Windmühlen. Sobald Wind auf die Windmühlenflügel trifft, fangen diese an, sich zu drehen. Die Drehenergie wird dabei von einer Welle aufgenommen,  direkt weitergegeben und dadurch in mechanische Energie umgewandelt. Je nach Region wurden die unterschiedlichsten Windräderformen gebaut.  Bis zum 16. Jahrhundert entstanden in Europa über 200 000 Windmühlen. Deutschland, Dänemark und die Niederlande galten dabei als waschechte „Windkraftnationen“.
Mit der beginnenden Elektrifizierung erkannte man, dass man die Windenergie auch in elektrische Energie umwandeln kann. Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden in den USA die sogenannten Western Mills. Diese erzeugten mechanische Energie, die dafür genutzt wurde, um Wasser aus Brunnen zu pumpen. Ab 1930 entwickelten verschiedene Ingenieure Rotoren mit einem Ringgenerator, der die Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandelte. 1957 wurde das Urmodell einer modernen Windkraftanlage entwickelt.

Seit den 70er Jahren wurde damit begonnen, die Windkraft zur Stromgewinnung auch effektiv zu nutzen. Ausgelöst durch die erste Ölkrise, wurde nach alternativen Energieträgern gesucht. Mittlerweile wird die Windenergie fast ausschließlich zur Stromgewinnung genutzt. So soll alleine in Deutschland der Anteil der Windenergie an der gesamten Stromproduktion bis zum Jahr 2020 auf 25% steigen.



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