Der Klimawandel - Angriff auf den Planten Erde

Schon heute ist der Klimawandel allgegenwärtig auf unserem Planeten zu beobachten und auch am eigenen Leibe zu erfahren. Doch die Situation wird sich in der Zukunft höchst wahrscheinlich noch weiter verschlimmern, wenn wir nichts dagegen unternehmen. Hierbei sprechen wir von Szenarien von ungekanntem Ausmaß, wie überflutete Küstengebiete, Kältewüsten und Dürren. Ein totales Chaos das mit der Zeit das Ende für das Leben auf unserem Planeten bedeuten könnte.
Geprägt wurde der Begriff Klimawandel besonders im Zeitraum zwischen 1980 und 1990. Klimawandel bedeutet eigentlich nichts anderes, als eine Veränderung des Klimas über eine längere Zeitperiode. Das Klima verändert sich bereits seit der Entstehung der Erde, wird aber durch verschiedene neue nicht natürliche Faktoren aus dem Gleichgewicht gebracht. Eine Klimaveränderung kann hierbei entweder eine Erwärmung des Klimas eines bestimmten Gebietes sein oder das Abkühlen einer Region.

Klimaveränderungen können sehr viele Ursachen haben. Es gibt natürliche und somit von uns nicht beeinflussbare Faktoren, jedoch gibt es auch einige durch den Menschen hervorgerufenen Veränderungen im Klima. Bei dem natürlichen Klimawandel sind es verschiedene zyklische und nichtzyklische Prozesse und Ereignisse die sich gegenseitig verstärken oder aufheben. Sie wirken sich so auf das Klima der Erde aus. Die meisten der Faktoren die sich auf unsere Erde auswirken sind von den Wissenschaftlern und Meteorologen lange akzeptiert. Doch es gibt wahrscheinlich auch noch einige weitere die uns bis heute unbekannt oder besser gesagt unerklärlich sind.

Eine wichtige Rolle spielt die Neigung der Erdachse, wie auch die Erdlaufbahn somit der Einstrahlwinkel der Sonne. Auch dieser ist ein Teil eines bestimmten Zyklus. Entdeckt wurden diese erstmals von einem Mathematiker mit dem Namen Milutin Milanković der sich danach auch vermehrt mit Astrophysik beschäftigt hat. Dies ist auch der Weg wie diese Zyklen zu ihrem Namen den Milankovitch-Zyklen gekommen sind. Die Milankovitch-Zyklen sorgen für sehr große Unterschiede in den Schwankungen der Energieeinstrahlung in die Atmosphäre. Diese Unterschiede werden heute für die länger andauernden Eiszeit-Perioden verantwortlich gemacht.

Den größten Einfluss auf das Klima hat aber noch immer die Sonne. Die von ihr ausgestrahlte Solarenergie ist die treibende Kraft die für Veränderungen des Klimas auf der Erde verantwortlich ist. Es ist seid langer Zeit erwiesen das nicht nur unser tägliches Wetter abhängig von der Sonne ist, sondern die Sonne ist auch ein wichtiges Merkmal bei der langfristigen Veränderung des Klimas auf unserem Planeten.

Die Wissenschaft hat die Faktoren der Sonne, die unser Wetter beeinflussen in 3 Vorgänge unterteilt.

Erster sind die ankommenden Sonnenwinde sie verändern die elektrischen Eigenschaften der Erdatmosphäre. Diese sind Vermutungen von Experten zufolge für die Wolkenbildung verantwortlich. Das Problem hierbei ist, dass sich bei zu vielen Wolken die Temperaturen durch den Schatten der Wolken über einer Region stark abkühlen können.

Der zweite Faktor ist die UV-Strahlung die von der Sonne auf die Erde abgesondert wird. Die abgesonderte UV-Strahlung ist vor allem für die Ozonbildung verantwortlich, die zu Veränderungen in unserer Ozonschicht führt.

Als dritter Faktor wird der Zustand während eines Sonnenminimums genannt in dem besagten Zustand wird die Erdatmosphäre einem Angriff aus dem Weltraum ausgesetzt. Das bedeutet, dass diese mehr kosmischer Strahlung ausgesetzt ist, die uns aus dem Weltraum beschießt. Normalerweise werden diese schweren und energiereichen Partikel in außerhalb solcher Phasen von den Sonnenwinden abgeschirmt.

Noch ist allerdings unbekannt wie groß der Einfluss dieser drei Faktoren auf unser Klima ist. Forscher sind sich allerdings sicher, dass sie eine bedeutende Rolle spielen und das wir je mehr wir über sie in Erfahrung bringen können, desto besser werden wir die Veränderungen des Wetters verstehen.

Eine andere nicht unbeachtet zulassende Gefahrenquelle sind die Vulkanausbrüche. Bei einem Ausbruch werden Gase und Asche in die Atmosphäre geschossen. Diese schädlichen Gase können sogar bis in die Stratosphäre geschossen werden, dort kann es dann zu einer Abschirmung kommen, die keine oder nur noch wenige Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre lässt. Dadurch kommt es zu stark sinken Temperaturen oder im schlimmsten Fall sogar zu einer kleinen Eiszeit.

Aber auch durch den Menschen wird unserem Klima sehr großer Schaden zugefügt. Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass über die Industrialisierung die Erderwärmung vor allem ein Verschulden der Menschen wurde. Dieser Schaden entstand und entsteht noch heute durch die abgesonderten Treibhausgase, die in die Erdatmosphäre gelangen. Es liegt also bei uns einen Teil dazu beizutragen, dass der Klimawandel zumindest der, an dem der Mensch die Mitschuld trägt, gestoppt wird.

 


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