Klimwandel in den Alpen
Erneutes Schrumpfen der Alpen
Forscher haben herausgefunden, dass die Alpen Gletscher erneut geschrumpft sind. Die Alpen wurden das letzte Mal 1991 von einem Team von Forschern vermessen. Diese haben einen starken Rückgang der Gletscher in ihren Forschungen verzeichnet. Als Grund für das Schmelzen der Gletscher nennen die Forscher die sehr warmen Winter in 2006 und 2007.
In den jüngsten Messungen haben sich 88 von 91 Gletschern weiter verkleinert. Dies meldeten die für die Messung der Alpengletscher zuständigen Forscher der "Neuen Züricher Zeitung". Aber es gab auch einen Lichtblick, Glacier de Tseudet im Unterwallis konnte den Messungen zu folge sogar einen Anstieg von einigen Metern vorweisen. Bei den zwei anderen Gletschern zeigte sich keinerlei Veränderung wie die Züricher Zeitung berichtete. Den größten Schwund hat der Vadret da Roseg im Bündnerland mit 127 Metern zu verzeichnen. Dicht gefolgt ist er von der Gauligletscher im Berner Oberland mit einem Verlust von rund 100 Metern. Es ist allerdings zu beachten, dass die Zungen beider Gletscher in einen See münden, dies trägt auch einen nicht unbeachtet zu lassenden Anteil an der Schmelze.
Außerdem wurden an den Gletschern Basodino, Gries und Silvretta der Massenhaushalt, die Differenz zwischen Einnahmen (Schnee und Eis) und Ausgaben (Abschmelzen und Verdunstung), bestimmt. Die Meteorologen kamen zu dem Ergebnis, dass diese drei Gletscher nur drei Mal einen so hohen Verlust wie im Jahr 2007 vorzuweisen hatten. Neben der Wärme waren vor allem auch die zu geringen Niederschläge Ausschlag gebend für Einbußen bei der Größe der Gletscher.





