Klimwandel in Portugal
In Portugal ist der Klimawandel vergleichbar zu Deutschland nicht nur ein Anstieg der Meere im Millimeter oder Zentimeter Bereich, sondern allgegenwärtig so dass die Menschen schon jetzt die verheerenden Auswirkungen zu spüren bekommen.
Vor allem steigt durch den Klimawandel die Waldbrandgefahr und immer mehr Gebiete trocknen komplett aus. Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann, dass Portugal an Wasserknappheit leidet ist es doch eines der größten Probleme dieses Landes.
Aber gerade weil die Menschen dort dem Klimawandel täglich begegnen, versucht Portugal immer mehr auf erneuerbare Energien umzusteigen. So soll die Kernkraft schon möglichst bald durch Solarenergie, Biomasse, Windenergie sowie Wasserkraft ersetzt werden. Gerade weil dies so dringend notwendig ist, hat man sich zum Ziel gesetzt möglichst schnell den Energieverbrauch Portugals welcher bisher zu 27% von erneuerbaren Energien gedeckt wird, zur Hälfte mit diesen zu decken.
Dafür arbeitet Portugal im Bereich der Solarproduktion sehr eng mit Spanien zusammen. Im Bereich der Biomasse ist eine Partnerschaft mit Deutschland vorhanden. So versucht man die Effektivität der alternativen Energien zu steigern um irgendwann zu 100% von diesen versorgt werden zu können.
Was Portugal vor allem finanzielle Einbußen bescheren wird sind Waldbrände. Denn beginnt eine derart ausgetrocknete Region erst einmal zu brennen, ist dies nur noch sehr schwer aufzuhalten, was man in jüngster Vergangenheit bereits beobachten konnte. So könnte durch einen riesigen Brand der Tourismus in Portugal jahrelang brach liegen. Da Portugal als sehr beliebtes Urlaubsziel stark vom Tourismus abhängig ist, könnte der Klimawandel Portugal finanziell komplett ruinieren.






