Der Effekt von Biogasanlagen auf den Klimawandel

Ein oder zwei Anlagen haben keinen messbaren Effekt, aber mehrere 1000 Anlagen schon. Jeder Kubikmeter Biogas ersetzt fossile Brennstoffe. Die Reduzierung des Holzkohlebedarfs wird den Aufbau von Kohlendioxid in der Atmosphäre nicht direkt verzögern. Dafür wird es einen Effekt auf die Felder haben: wenn Kohlenstoff in Form von Holz vorkommt, ist es gebunden und kann nicht in der Atmosphäre für den Treibhauseffekt sorgen.

Biogas kann auch Kerosin ersetzen, welches aus Öl-Produkten gewonnen wird. Das bei jeder Verbrennung tritt neues CO2 in unserer Atmosphäre ein. Somit hat Kerosin ganz klar eine negative Auswirkung auf den Klimawandel.

Interessant wird Biogas durch die Tatsache, dass es im Gegensatz zum Öl zu keiner Verteuerung kommen muss. Dies ist sicherlich für viele ein viel wichtigerer Grund über Biogas nachzudenken, als der Klimawandel selbst. Sofern die Regierungen den Klimawandel ernst nehmen würden, wäre eine große Anzahl Biogasanlagen definitiv eine mögliche Strategie. In tropischen Regionen könnte sich eine Kombination aus Biogas, Photovoltaik und Wasserenergie etablieren.



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